LOGIN/LOGOUTImpressumNewsletterUnterstützer
 

Überregional
Werkstücke
Anzeigen
Archiv


Kiev - Tango in Kiev



Den Frühling am Schwarzen
Meer
erleben und Tango tanzen?
29. April - 9. Mai

Der folgende Artikel entstand auf der Grundlage eines e-Mail-Wechsels zwischen Olga Vorozhtsova und dem Autor des Artikels.
Auf alle meine „Wieso, Weshalb, Warum“ antwortete mir Olga Vorozhtsova sehr herzlich und freudestrahlend. Sie selbst kam zum Tango während einer

Dienstreise nach Kiew. Seither versucht sie so oft wie möglich an den mittlerweile viermal wöchentlich stattfindenden Milongas in Kiew teilzunehmen.
Die Geschichte des Kiewer Tangos ist durchaus filmreif. Ein deutscher Architekt, der schon etwas länger Tango Argentino tanzte, war auf einer Dienstreise nach Kiew und fühlte sich einsam. Wie es so kam, organisierte dieser die erste Milonga und Kurse . Nach diesem Beginn zwischen 2002/2003 fanden sich bald sehr viele Interessierte und Begeisterte, die nach dem gewissen Etwas, dem Sinnlichen und dem Unheimlichen dieses Tanzes suchten. Die Anzahl der Tangueras und Tangueros der Szene in Kiew lässt sich problemlos mit hiesigen Großstadtverhältnissen vergleichen.

Die „Tangowelle“ schlug 2003 solche Wogen, dass die Schauspieler des Kiewer Theaters ein Tango-Musical inszenierten, dass sie bis heute aufführen. Nach der Abreise des deutschen Architekten war es vor allem Elena Dopiro, die durch sehr viel Einsatz den Tango in Kiew weiterleben ließ.

Wie schon erwähnt, gibt es heute vier Milongas wöchentlich, diverse Tangokurse immer wieder auch mit argentinischen Lehrern und Practica.
Die Idee des ersten Tangofestivals entstand während eines Urlaubes 2005 von Elena Dopiro mit Freunden auf der Krim. Sie entdeckten: „Tango tanzt sich hier irgendwie anders, dass Meer, die Sonne, das Zauberhafte der Krimküste, die die Gefühle schärfer machen und zum Tango bestens passen.“ Die zwanzig Organisatoren aus Kiew, Moskau und Dnepropetrowsk rotieren seit geraumer Zeit um ihnen einen wunderbaren Frühling, einen Tangofrühling auf der Krim zu bieten. Damit sind sie liebe LeserInnen herzlich eingeladen, denn, so Elena Dopiro: „Die Krim war und bleibt Begegnungsort vieler Kulturen und Nationen und ist ausgezeichnet geeignet für solche Events wie unsere Krim-Ferien!“

Ihr Kontakt und weitere Modalitäten zum Festival sowie bestens recherchierte Reiseinformationen, wie Visa, Unterkunft etc. finden sie unter www.milonga.kiev.ua